Hähne

Verein für Anti-Gewalt- und Soziales Training e.V.

Anti-Gewalt-Trainings-Wochenende für Männer ab 18 Jahren

Ihr Ansprechpartner

Jan Erfurth,  Tel.: 0178-3591835, erfurth@vaust.org

Ein Training für erwachsene Männer ab 18 Jahren, welche Probleme haben, Konflikte und Stresssituationen gewaltfrei zu lösen und zu verarbeiten.

Die Ziele

Das Anti-Gewalt-Trainingswochenende ist gedacht für erwachsene Männer, welche - sei es mit oder ohne gerichtlicher Auflage – ihr problematisches Verhalten im Umgang mit anderen Menschen verändern wollen / müssen.

Die Teilnehmer sind oft bereits durch Körperverletzungsdelikte aufgefallen und neigen dazu, ihr Verhalten als angemessene Form der Auseinandersetzung zu legitimieren. In der Regel haben die Teilnehmer einschlägige Vorstrafen, teilweise auch Hafterfahrung.

Das Training zielt daraufhin ab, die Teilnehmer für ihre Handlungen zu sensibilisieren und die dissozialen sowie selbstzerstörerischen Aspekte ihrer Taten im Gruppenprozess heraus zu arbeiten. Entwicklung von Empathie und Antizipationsfähigkeit (Opferfolgen) stehen im Vordergrund. Dem Training angegliedert ist ein standartisierter Fragebogen „Aggressivitäts-Faktoren“ (FAF) mit externer psychologischer Auswertung.

Die Inhalte

Die Inhalte des Trainingswochenendes variieren entlang der Bedarfe der teilnehmenden Männer. Module sind / können sein:

  • Analyse allgemeiner und individueller Aggressivitätsauslöser – „ Wann sehe ich rot? “
  • Übernahme von Verantwortung und Reflexion des eigenen Verhaltens
  • Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen
  • Sensibilisierung von Selbst-und Fremdwahrnehmung
  • Provokationstests und Nachstellen / Analysieren konkreter Vorfälle
  • Deeskalationsübungen
  • Selbstwertanalyse, Selbstbehauptungstraining
  • Intensive Konfrontation mit der individuellen (Gewalt-) Biografie

Zusammengenommen ergibt sich meist ein recht prägnantes Bild der weiteren Bedarfe der Klienten / Teilnehmer, welche individuell variieren und welche wir in Kurzberichten dem professionell betreuenden Umfeld übermitteln. Ein 12-stündiges Training kann alleine keine grundsätzliche Verhaltensänderung herbeiführen! Die Probanden erhalten am Ende des Trainings eine neutrale Teilnahmebescheinigung.

Die Grundlagen / Methoden

Das Training wird geleitet von Sozialpädagogen/innen mit Zusatzausbildung im Antiaggressivitätstraining (AAT) entlang der Standards des ISS Frankfurt. Unsere eigene Methodik hat sich hieraus entwickelt. Wir arbeiten u.a. mit Methoden der konfrontativen sowie der systemischen Pädagogik. Intensive Beziehungsarbeit und hohe Wertschätzung der Person - bei gleichzeitigem Ablehnen des delinquenten Verhaltens – sind unsere Basis.

Unsere Mitarbeiter/innen haben langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit verhaltensauffälligen Menschen in Einrichtungen der Jugendhilfe sowie des Justizvollzuges.

Die Grundlagen

Das Training wird geleitet von Sozialpädagogen/innen mit Zusatzausbildung im Antiaggressivitätstraining (AAT) entlang der Standards des ISS Frankfurt. Unsere eigene Methodik hat sich hieraus entwickelt. Wir arbeiten mit Methoden der konfrontativen sowie der systemischen Pädagogik. Unsere Mitarbeiter/innen haben langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit verhaltensauffälligen Menschen in Einrichtungen der Jugendhiilfe sowie des Justizvollzuges.

Die Rahmenbedingungen

Teilnehmer : 4 bis 6 Teilnehmer
Alter: 18 – über 50 Jahre
Stundenanzahl: 12 Stunden (á 60 Min.) Training an einem Wochenende (jeweils 2 x 6 Stunden von 10 Uhr-16 Uhr)
Ort: Seminarraum in Wiesbaden

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